der Wunsch an sich
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Habe ich getan und neben vielen Stäben und Schwertern, die wieder harte Arbeit, Fingerspitzengefühl und Geduld fordern, gab es dann auch die Sonne. Also die mit dem neuen Glück, Liebe (und Eierkuchen).
Ja und genauso kam es dann auch. Im Büro Umgang mit dem rohen Ei - nur ja nichts Falsches sagen oder tun oder kucken, um nach äußerster Feinarbeit das Strahlen wieder herauszukitzeln. Man, ich hätte Diplomat werden sollen. Schlimmer kann es da auch nicht kommen.
Jedenfalls dann kam der Montag und mit ihm das Date und ja das Essen war (wie in meinem später erscheinenden Restaurantkritiker beschrieben) eine sechs aber das Gegenüber - lecker. So und nun haben wir das altbekannte Problem: keine Kommunikation. Also fast keine. Also nur eine SMS indem er gestand, dass er zwar an mich denke, aber im Moment so krank ist, dass er sich nicht melden könne. Erst wenn es ihm wieder gut ginge. Ja aber wie lange kann man denn krank sein. Ich meine so, dass man sich nicht melden kann. ;(((
Und ich bin doch sooooo ungeduldig.

nun das Tarot verheißt nichts Gutes, aber auch nichts Schlechtes. Es meint, es würde harte Arbeit sein und man würde die Früchte des Vorhergehenden ernten. Aber was genau habe ich gesät? Zwischendurch der Rat, man solle neu mischen, es wäre zuviel Ablenkung im Spiel und das Gericht. Ahrrr was soll dass denn? Es wird also kein Prinz kommen - der Letzte ist übrigens auch in anderen Landen...Und man wird seinen Kontostand in eine Richtung führen, die weniger aufregend farbgestaltet ist. Man wird alles so weiter tun wie bisher - oder vielleicht doch nicht? Einfach neu mischen?

Und schwups schon ist es wieder vorbei, das Weihnachtsfest. Es war so schön - im Kreis der Anverwandten, inmitten von Geschenken, genossen (das Wort an sich mußte eingebaut werden) wir die Völlereiund gaben uns dem Peter hin.
Und es war von langer Hand geplant. Schon im August stand das erste Konzept. Mit der Feinplanung hatten wir jedoch kleine Schwierigkeiten. Und so fiel mir am Morgen des ersten Weihnachtstages auf, das die Karten für das Planetarium erst für den nächsten Tag reserviert waren. Somit fiel mein wunderbares Konzept, das für den zweiten Tag eine längere Erholungspause (natürlich nur für mich) gründlich ins Wasser und machte einem improvisierten Extrem-Kulturtag Platz. Anstatt mich nun faul auf der Couch rumzulümmeln, ging es nach dem Brunch in die Stadt. Erste Station Modelleisenbahnausstellung. Die hatten überall Weihnachtsbäume in Miniatur und Weihnachtsmänner aufgestellt. Auch das in der Wüste ein Schneemann vor sich hinschmolz, wurde nicht vergessen. Nach dem kurzen Kaffepäuschen ging es rüber zu Spicys dem Gewürzmuseum. Hier folgte ein kleines Zimtkaffeepäuschen. Und dann ging es rüber zum Planetarium.Trotz geschickt eingeflochtener Stadtrundfahrt hatten wir einen Zeitraum von eineinhalb Stunden zu überprücken. Erschwerend kam hinzu, dass die Plattform gesperrt und der Kaffeeautomat kaputt war. Aber diese winzig kleine Schwäche in der Organisation wurde überspielt mit dem Kampf um einige der spärlichen Plätze, ständiger Weinzufluß und lustige Spiele aus dem Handy. Und dann tauchten wir ein in das Universum und fragten uns, sind wir allein. Und wir wissen jetzt, dass wir mit großer Wahrscheinlichkeit nicht allein sind, aber mit noch größerer Wahrscheinlichkeit werden wir nicht das überbiblische Alter erreichen, um unsere Nachbarn kennen zu lernen. Ist vielleicht auch besser so.
Aber danach kam der eigentliche Höhepunkt des Abends. Das Raclette. Da wir seit dem Brunch nichts Ordentliches mehr zu essen bekommen hatten, und wir völlig ausgehungert waren, mußte es nun schnell gehen. Und im Team mit naher Anverwandter, die blind und wortlos verstand, worum es ging, haben wir in nur ZEHN Minuten ein komplettes Raclette auf den Tisch gezaubert. Weltklasse.
Es war wirklich schön. Mit ein wenig Nachhelfen, habe ich bei diversen Spielen am wenigsten verloren.
Nun sind sie alle weg. Und man staunt wie groß so eine Wohnung wirklich ist. Die Maschinen rattern, der Müll ist entsorgt. Und ich habe schon einen Idee, was man nächstes Jahr mit der Familie anstellen kann ho ho ho!

wir haben die Beschwerde erhalten, dass Sie des öfteren in der Nacht (z.T. gegen drei Uhr) die Waschmaschine anschalten. Ihre Nachbarn fühlen sich dadurch in der Nachtruhe extrem gestört. bla bla bla
Weiterhin haben wir die Mitteilung erhalten, dass Ihr Sohn sein Fahrrad im Treppenhaus abstellt und an dem Treppengeländer anschließt. Das Treppenhaus ist ein Fluchtweg und muss zu jeder Zeit frei gehalten werden bla bla bla
Ihre Hausverwaltung.

Antwort:
Bezug nehmend auf Ihr Schreiben vom 30.11.2007, kann ich Ihnen nur beipflichten, dass ich von Waschmaschinengeräuschen gegen 3 Uhr auch extrem gestört wäre. Mein längstes Waschprogramm dauert 90 Minuten und ich kann Ihnen versichern, dass ich noch nie 1.30 Uhr aufgestanden bin, um meine Maschine zu starten.
Wie mir Herstellerseitig jedoch versichert wurde, kann meine Maschine durchaus im Nachtverkehr eingesetzt werden, möglicherweise verlieren sich die Gebrauchseigenschaften im Zeitverlauf. Nun ich werde mich zukünftig zeitlich umstellen.

Was das gelegentliche Abstellen des Fahrrades im Innenkreis der Treppe anbelangt, so wird auch dieses zukünftig nicht mehr vorkommen. Sollten Sie jedoch ernsthaft glauben, dass dort ein Fluchtweg ist, sollte das Sicherheitskonzept noch einmal überdacht werden. Dort gibt es nämlich keinen Ausgang. Und sicherlich wenden Sie dieselbe Strenge auf bei an gleicher Stelle abgestellten Kinderwagen, Sofas und anderen Dingen.

Auch hätte ich nicht vermutet, dass meine Nachbarn derart schüchtern sind, dass Sie sich nicht persönlich an mich gewandt hatten, sicherlich hätte man die Probleme so schneller beheben können.

Toll - da probiert man schon mal einen neuen Arzt aus und wird in ein Gespräch über Rauchentwöhnung verwickelt. Ok die Vorlage war nicht schlecht: Bronchitis, aber gleich so in die Vollen zu gehen, ich mein, der kennt mich doch garnicht. So und nun habe ich dieses super Rezept, das genauso viel kostet, wie eine Stange Zigaretten, nur das es doppelt solange reichen soll, nämlich zwei statt einer Woche und hab den moralischen Vorschlaghammer über mir. Natürlich kann so ein kleines Raucherlein eine Disskussion mit einem so guten Nichtraucher nicht gewinnen, aber was weiß der schon von Sucht? Wie schön es ist, so einen wunderbaren Glimmstengel anzuzünden und die kurzen 7 Sekunden abzuwarten, bis es einen wohlig durchströmt... Die Ruhe zu genießen, da die Finger was zu tun haben und überhaupt. So langsam reicht es mir. Dieses ewige Herumgehacke auf den Rauchern. Ich möchte mal sehen, was die Staatskasse sagt, wenn wir plötzlich alle in Streik treten und das Rauchen verweigern... Es wäre unmoralisch, mit den Einsparungen in der Rentenkasse zu argumentieren, die Raucher erwirtschaften, aber falsch ist es doch deswegen noch nicht? Und denken wir an die anderen Konsumentenbedürfnisse, die nur von Rauchern nachgefragt werden: Zahnreinigung (verstärkte), weiße (Wand)Farbe, Waschmittel und gutriechender Weichspüler, Reinigung (Kleidung und Auto), Aromaöle, Luftverbesserer...

 

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