Das Schöne an einem Inkognito ist ja, dass einen keiner kennt. Deshalb ist es auch wichtig abzuwägen, wem man sich offenbart. Denn es ist nicht unbedingt Ziel der Sache, seine Eltern zu unterhalten. Und am Telefon befragt zu werden ob, es jetzt der Sohn , der Vater oder beide sind, zwingt mich zu der ernsthaften Überlegung, ob der Trend nicht zum Zweitblogg geht, indem man ungehemmt über seine Erfahrungen, Wünsche und Träume sinnieren kann, ohne die ermahnenden Worte zu hören:"aber geb nicht zuviel von dir preis." Oder schlimmer "Ich hab dir das gleich gesagt" Liebe Altvorderen: Wir lieben euch und manch Eurer Ratschläge hättet Ihr nicht so lange hinter dem Berg lassen sollen. Aber es gibt Dinge, die ihr auch ausprobiert habt und ich weiß, dass das stimmt, die wir jungen Kücken, die offensichtlich niemals erwachsen werden, gern einmal selber ausprobieren möchten und sei es nur zu dem Zweck, dass wir auch diese Erfahrung gemacht haben.
scheues Reh - am Mo, 15. Oktober 2007, 21:50
Ok vielleicht ist es ja ein wenig verzweifelt, aber ich habe mich an eine Partnervermittlung gewandt. Da wir ja modern sind, eine im Internet. Und ich habe weder Kosten noch Mühe gescheut, einen verdammt interessanten - der jedoch in groben Zügen mit der Wahrheit übereinstimmt - Steckbrief zu verfassen und sogar ein Bild einzustellen, auf dem ich "vorzeigbar" daher komme. Und siehe da jetzt hagelt es (vereinzelt) an Zuschriften. Gern auch mal der Text "Der Teilnehmer verabschiedet sich von Ihnen". Das hatte ich schon zweimal aber nach Punkten liegt es unentschieden, denn ich habe mich auch schon von zweien verabschiedet. Aktuell kommuniziere ich mit Arabien und einem Traummann aus meiner Nähe. Ich sag nur Georg Clooney Verschnitt. Der Andere sendete zwei Fotos, bei denen ich annehme, es handelt sich um Vater und Sohn und ich wünsche sehr sehr stark, dass ich mit dem Sohn Geschichten wechsle... aber mal abwarten - heute abend wird telefoniert. ...hoffe ich jedenfalls
scheues Reh - am So, 14. Oktober 2007, 13:35
Als ich nach Hamburg zog, schenkte ich mir einen Ring mit einem blauen Stein, den ich seither fast jeden Tag trug. Letzten Oktober in Tunesien fiel er auf den Boden und der Stein aus der Fassung. Da ich jeden Tag auf meinem Weg ins Büro an einem Juwelier vorbei komme, fragte ich ihn, ob und für wieviel er ihn fassen könnte. Der Preis war in Ordnung, doch er meinte ich solle im Januar kommen, dann gäbe es keine Wartezeit. Seitdem trage ich ihn mit mir in meiner Tasche rum und hatte ihn fast vergessen. Bis auf heute - da ging ich ins Geschäft rein, sprach mit dem Juwelier und gab ihm den Ring. Ich hatte den Stein provisorisch reingedrückt und er betrachtete ihn unter seiner Lupe. Mehrmals, lange und dann meinte er, dass der Stein völlig fest wäre. Oh Wunder nun steckt mein Höhen-und Tiefen-Ring wieder an seinem angestammten Platz und ich hoffe, er hält, was er verspricht.
scheues Reh - am Mi, 10. Oktober 2007, 18:41
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Die Erkenntnis des Lebens: Man ändert sich nicht. Man macht immer wieder die selben Fehler und lernt nicht daraus. Tolles Resume. Positiv: Es ist keiner da, der dich maximal nervt und es ist keiner da, der dich maximal aufregt. Toll ganz toll....
scheues Reh - am Fr, 05. Oktober 2007, 22:31
"Sie haben aber schöne Zähne, die Beläge gehen ganz leicht ab."?????
scheues Reh - am Mi, 03. Oktober 2007, 8:40
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