Wie hieß es in dem Werbespot : Im Durchschnitt hat jeder Mensch 1,5 Kinder 6 Autos …
Nun ich glaube ich bin grundsätzlich die, die aus jeder Statistik herausgestrichen wird, weil sie zu den Ausreissern gehört. Zu meinem Autofahrerleben gehörten bis jetzt 11 verschiedene Wagen. Das bedeutet pro Fahrjahr ein Wagen. Und was für Schlitten das waren. Den ersten kaufte ich für dreihundert Mark eine Woche nach meiner Fahrprüfung. „Die Batterie ist schon ein wenig alt“, formulierte vorsichtig der Vorbesitzer. Nun wie vorsichtig diese Aussage war, erfuhr ich am nächsten Abend. Als ich nach Hause fahren wollte, ging nichts mehr. Nicht einmal mehr das Radio. Also kam mein superschlauer (jetzt Ex)Ehemann auf die phantastische Idee, sich anschieben zu lassen. Gesagt getan- schnell war ein super schicker Mercedes gefunden und ein Abschleppseil das maximal 2 Meter lang war. Vielleicht wäre jetzt der geeignete Moment gewesen, Handzeichen auszumachen, wie ein eingeleitetes Bremsverfahren angekündigt wird, aber ich war wohl zu sehr damit beschäftigt, aus den Tiefen meines Fahrersitzes zu versuchen, ein Stück Seil zu erkennen. Und schon ging die rasante Fahrt los. Bis heute habe ich nicht begriffen, was man mit einer Freilaufsperre Sinnvolles tun soll. Bei ca. 40 km/h meinte der andere Fahrer wohl bremsen zu müssen, als ich das begriff, tat ich das auch. Somit war mein Auto einen halben Meter kürzer und der andere Wagen, der eigentlich genauso aussah wie vorher, hatte eine Rahmenverzerrung, die schlappe Achttausend Mark kosten sollte. Ich glaube, dass das der Anfang vom Ende unserer Ehe war…
Egal, ich schweife ab. Eigentlich trage ich mich mit dem Gedanken, mein derzeitiges Gefährt – entstand daraus der Begriff Gefährte? vom Schmutz der Strasse zu befreien. Das allein wäre ja noch nicht weiter dramatisch. Der wirkliche Kampf beginnt in seinem Inneren. Immerhin habe ich schon diesen wohlriechenden Cockpitspray erworben und auch diese unglaublich wirkungsvollen Mikrofasertücher, allein das Fleisch ist schwach. Aber vielleicht, fällt mir noch jemand ein, den ich anrufen könnte und der mir noch einen kleinen Gefallen tun will. Oder ich probiere die Tom Saywer Methode. Das heisst, ich warte bis einige dieser Autofanatiker in der Tiefgarage auftauchen und beginne dann ein lustvolles Putzen im Mini und warte ab.
Nun ich glaube ich bin grundsätzlich die, die aus jeder Statistik herausgestrichen wird, weil sie zu den Ausreissern gehört. Zu meinem Autofahrerleben gehörten bis jetzt 11 verschiedene Wagen. Das bedeutet pro Fahrjahr ein Wagen. Und was für Schlitten das waren. Den ersten kaufte ich für dreihundert Mark eine Woche nach meiner Fahrprüfung. „Die Batterie ist schon ein wenig alt“, formulierte vorsichtig der Vorbesitzer. Nun wie vorsichtig diese Aussage war, erfuhr ich am nächsten Abend. Als ich nach Hause fahren wollte, ging nichts mehr. Nicht einmal mehr das Radio. Also kam mein superschlauer (jetzt Ex)Ehemann auf die phantastische Idee, sich anschieben zu lassen. Gesagt getan- schnell war ein super schicker Mercedes gefunden und ein Abschleppseil das maximal 2 Meter lang war. Vielleicht wäre jetzt der geeignete Moment gewesen, Handzeichen auszumachen, wie ein eingeleitetes Bremsverfahren angekündigt wird, aber ich war wohl zu sehr damit beschäftigt, aus den Tiefen meines Fahrersitzes zu versuchen, ein Stück Seil zu erkennen. Und schon ging die rasante Fahrt los. Bis heute habe ich nicht begriffen, was man mit einer Freilaufsperre Sinnvolles tun soll. Bei ca. 40 km/h meinte der andere Fahrer wohl bremsen zu müssen, als ich das begriff, tat ich das auch. Somit war mein Auto einen halben Meter kürzer und der andere Wagen, der eigentlich genauso aussah wie vorher, hatte eine Rahmenverzerrung, die schlappe Achttausend Mark kosten sollte. Ich glaube, dass das der Anfang vom Ende unserer Ehe war…
Egal, ich schweife ab. Eigentlich trage ich mich mit dem Gedanken, mein derzeitiges Gefährt – entstand daraus der Begriff Gefährte? vom Schmutz der Strasse zu befreien. Das allein wäre ja noch nicht weiter dramatisch. Der wirkliche Kampf beginnt in seinem Inneren. Immerhin habe ich schon diesen wohlriechenden Cockpitspray erworben und auch diese unglaublich wirkungsvollen Mikrofasertücher, allein das Fleisch ist schwach. Aber vielleicht, fällt mir noch jemand ein, den ich anrufen könnte und der mir noch einen kleinen Gefallen tun will. Oder ich probiere die Tom Saywer Methode. Das heisst, ich warte bis einige dieser Autofanatiker in der Tiefgarage auftauchen und beginne dann ein lustvolles Putzen im Mini und warte ab.
scheues Reh - am So, 16. Januar 2005, 14:35
C: schick mir doch mal deine neue eMail, dann sende ich dir eine Message mit meiner Privaten.
S: ok
gemacht.
zwei Wochen später per SMS
S: hast du die Adresse erhalten?
C: ja
S: Aha
Manche Dinge lassen sich nicht logisch erklären….
S: ok
gemacht.
zwei Wochen später per SMS
S: hast du die Adresse erhalten?
C: ja
S: Aha
Manche Dinge lassen sich nicht logisch erklären….
scheues Reh - am Mi, 12. Januar 2005, 19:08
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Und dann gibt es diese Touristen, die schon wieder am Strand liegen und sich in den Bars amüsieren. Solange der Wind von der See kommt ist alles gut. Dahinter schieben Bagger die Trümmer beiseite und bergen die letzten Leichen. Und die Touristen argumentieren: „Aber wir haben doch geschuftet, das ganze Jahr und unseren Urlaub verdient!“ „Wir fahren an die Ostküste – dort ist alles intakt und wir helfen, da die Region ja vom Tourismus lebt“ – Das stimmt, aber die eingenommenen Dollars an der Ostküste helfen bestimmt nicht den Hoteliers, die ihre Unterkünfte in den Fluten verloren haben. Sind diese Menschen wirklich zu verachten? Angesichts des vielgesichtigen unendlichen Leids verbringen sie Ihre schönste Zeit des Jahres inmitten von Trümmern an einem schnell aufgeräumten Strand, immer Gefahr laufend, eine der Leichen könnte plötzlich aus dem Meer auftauchen und sie in die aktuellen Ereignisse hineinziehen. Ich weiß nicht, was richtig ist. Ich weiß nur, das keiner Schuld ist. Oder vielleicht hätte ein modernes Vorwarnsystem Schlimmstes verhindern können. Vielleicht hätten die ergangenen Wahrungen vielen Kindern das Leben retten können. Aber es ist passiert. Und nun kann die Region noch froh sein - und ich meine das nicht zynisch, das dort so viele Touristen aus den unterschiedlichsten Ländern der reichen Industriewelt zugegen waren, denn jetzt drängen sich deren Hilfsorganisationen in die Katastrophengebiete zu kommen, um ihre Landsleute zu retten. Nebenbei stellt man auch ein paar Wasseraufbereitungsanlagen und hilft den Einwohnern. Aber während sich BKA, forrensische Mitarbeiter, mobile Einbalsamierungsteams sich um die verwesenden Überreste ihrer Landsleute bemühen, werden die abertausend Toten der Region unregistriert in Massengräbern verscharrt oder verbrannt. Sicher es besteht dringende Seuchengefahr, aber geht die von Touristenleichen nicht auch aus? Ich hab leicht reden, ich vermisse niemanden, keiner aus meinem Familienkreis ist gestorben. Und wenn würde ich auch gern wissen ob, wo und wie und die Stelle kennen, an der ich trauern könnte, aber warum wird dieses Privileg nicht auch den Einheimischen zugestanden? Neulich sagte ein Reporter empört im Fernsehen: Die Urlauberhotels werden von Plünderern heimgesucht!“ Ja und was solls? Sie haben nicht alles verloren – es war ihr Urlaubsgepäck. Zu Hause wartet ein Heim, eine Existenz, eine Familie fernab von dem Horror. Ich als Chefredakteur hätte diesen umgehend gefeuert wegen sozialer Inkompentenz.
scheues Reh - am Mo, 03. Januar 2005, 20:22
und ein frohes erfolgreiches lustvolles glückliches neues Jahr
wünsche ich allen, die mich kennen, lesen, mögen und die ich kenne lese und mag.
<edit> und ein besonderer Gedanke an alle Opfer der Flutkatastrophe vor allem an diejenigen, die dort bleiben, weil sie dort leben und für die kein rettendes fliegendes Krankenhaus kommt, um sie aus dem Chaos zu bringen, die die ihre Familie verloren haben und ihre Existenz und die, die Angst vor Seuchen haben müssen und die die noch kein Rettungsteam gefunden hat, weil sie von der Welt abgeschnitten sind.
Ihnen allen wünsche ich eine schnelle Rückkehr ins normale Leben, die Kraft, mit dem Schmerz fertig zu werden und einen Neuanfang zu wagen und die Hilfe zu erhalten, die von weiter Ferne an sie gesendet wurde.
wünsche ich allen, die mich kennen, lesen, mögen und die ich kenne lese und mag.
<edit> und ein besonderer Gedanke an alle Opfer der Flutkatastrophe vor allem an diejenigen, die dort bleiben, weil sie dort leben und für die kein rettendes fliegendes Krankenhaus kommt, um sie aus dem Chaos zu bringen, die die ihre Familie verloren haben und ihre Existenz und die, die Angst vor Seuchen haben müssen und die die noch kein Rettungsteam gefunden hat, weil sie von der Welt abgeschnitten sind.
Ihnen allen wünsche ich eine schnelle Rückkehr ins normale Leben, die Kraft, mit dem Schmerz fertig zu werden und einen Neuanfang zu wagen und die Hilfe zu erhalten, die von weiter Ferne an sie gesendet wurde.
scheues Reh - am Fr, 31. Dezember 2004, 14:28
Die Deutung der Handschrift brachte folgendes Ergebnis:
Reh ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ.
Es fällt ihr nicht leicht, sich anzupassen.
Reh ist von sich überzeugt und hat eine eigene Meinung.
Sie lässt sich von anderen nicht so leicht beeinflussen,
auch nicht von einem "Das gehört sich aber so."
Reh ist ein Gewohnheitsmensch.
Sie ist mit einer praktischen Intelligenz ausgestattet,
die ihr erlaubt, rationell zu arbeiten,
und zwar im Privat- wie auch im Berufsleben.
Für sie ist verbindliches Auftreten und Arbeiten selbstverständlich.
Sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert,
wenn sie aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht sie
ihre Umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.
Sie ist lebhaft und kontaktfreudig.
Mit viel Verständnis für die Belange anderer.
Sie versucht, die eigene Meinung durchzusetzen.
Wenn sie etwas besser weiß als andere, muss sie es ihnen auch unbedingt mitteilen.
Sie denkt sehr praktisch.
An Probleme geht sie stets berechnend heran.
Reh ist überdurchschnittlich intelligent.
Nüchtern und zweckmäßig bewältigt sie ihre Aufgaben.
Reh ist anderen Menschen gegenüber immer offen und aufgeschlossen.
Der Umgang mit Menschen macht ihr Spaß,
der ideale Arbeitsplatz ist da, wo sie mit anderen Menschen zu tun hat.
Sie hat ihre eigene Meinung,
die auch gegen äußere Widerstände durchgesetzt werden,
unabhängig von der Meinung anderer.
Diese Deutung wurde auf den Seiten von www.graphologies.de erstellt.
Reh ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ.
Es fällt ihr nicht leicht, sich anzupassen.
Reh ist von sich überzeugt und hat eine eigene Meinung.
Sie lässt sich von anderen nicht so leicht beeinflussen,
auch nicht von einem "Das gehört sich aber so."
Reh ist ein Gewohnheitsmensch.
Sie ist mit einer praktischen Intelligenz ausgestattet,
die ihr erlaubt, rationell zu arbeiten,
und zwar im Privat- wie auch im Berufsleben.
Für sie ist verbindliches Auftreten und Arbeiten selbstverständlich.
Sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert,
wenn sie aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht sie
ihre Umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.
Sie ist lebhaft und kontaktfreudig.
Mit viel Verständnis für die Belange anderer.
Sie versucht, die eigene Meinung durchzusetzen.
Wenn sie etwas besser weiß als andere, muss sie es ihnen auch unbedingt mitteilen.
Sie denkt sehr praktisch.
An Probleme geht sie stets berechnend heran.
Reh ist überdurchschnittlich intelligent.
Nüchtern und zweckmäßig bewältigt sie ihre Aufgaben.
Reh ist anderen Menschen gegenüber immer offen und aufgeschlossen.
Der Umgang mit Menschen macht ihr Spaß,
der ideale Arbeitsplatz ist da, wo sie mit anderen Menschen zu tun hat.
Sie hat ihre eigene Meinung,
die auch gegen äußere Widerstände durchgesetzt werden,
unabhängig von der Meinung anderer.
Diese Deutung wurde auf den Seiten von www.graphologies.de erstellt.
scheues Reh - am Fr, 31. Dezember 2004, 13:55
dass Junior auf einem Konzert war. Die Toten Hosen – quasi im Heimspiel und ich als Shuttleservice, Bodygard und Auf-den-Schultern-Träger-Besorger. Schließlich musste man ja auch alles sehen. (Soll er doch wachsen!) Übrigens kannte man auch fast alle Texte. Die Halle war fast voll und bebte und brach nicht auseinander. Ob das von den Hosen vorgetragene Weihnachtslied besinnlich stimmte, scheint fraglich, andere waren das schon eher und natürlich lieber Campino, erinnern sich die älteren unter uns an die große Flut, aber du meintest nicht die vor zwei Jahren…
Aber du hast recht „Alles wird einmal vorüber gehen“ und dann heißt es „steh auf es wird schon irgendwie weitergehen“ und deshalb schieben wir den Wal in das scheiß Meer zurück und würden nie nach Bayern München gehen…
Es war schon toll aber die Folgeerscheinungen sind noch nicht ab zu sehen. Morgen geht es erstmal in den Ich-bin-doch-nicht-blöd-Laden, die neue CD kaufen. Und wir trinken auch nur noch aus den offiziellen Tour-Becher und dann kann ich mir einen Kopf machen, wie ich Aufkleber, Jacken und anderes unabdingbares Fanzubehör in kleiner Größe bekomme.
Jetzt ist er todmüde ins Bett gefallen und ich weiß schon, wovon er träumen wird.
Aber du hast recht „Alles wird einmal vorüber gehen“ und dann heißt es „steh auf es wird schon irgendwie weitergehen“ und deshalb schieben wir den Wal in das scheiß Meer zurück und würden nie nach Bayern München gehen…
Es war schon toll aber die Folgeerscheinungen sind noch nicht ab zu sehen. Morgen geht es erstmal in den Ich-bin-doch-nicht-blöd-Laden, die neue CD kaufen. Und wir trinken auch nur noch aus den offiziellen Tour-Becher und dann kann ich mir einen Kopf machen, wie ich Aufkleber, Jacken und anderes unabdingbares Fanzubehör in kleiner Größe bekomme.
Jetzt ist er todmüde ins Bett gefallen und ich weiß schon, wovon er träumen wird.
scheues Reh - am Mo, 27. Dezember 2004, 23:27